Dienstag, 6. Mai 2003

Crows bezwingen die Twister knapp mit 12:10 und verteidigen die Tabellenführung in der Oberliga

Eine Woche nach der misslungenen Heimpremiere gegen Rüsselsheim (das Spiel wurde beim Stande von 7:0 wegen einsetzenden Dauerregens abgebrochen), fand nun am vergangenen Samstag das nächste Heimspiel der Egelsbacher auf dem Programm. Gegner waren diesmal die Twister aus Friedberg. Der Kader der Wetterauer ist in diesem Jahr sehr gut besetzt und somit gehören sie sicherlich zum erweiterten Favoritenkreis in der Oberliga-Süd. Die Krähen mussten auf ihre Leistungsträger Dirk Heidl (gesperrt), sowie Oliver Schulz verzichten. Egelsbach begann sehr druckvoll und es dauerte nur 32 Sekunden, da klingelte es schon im Friedberger Kasten: Florian Amstutz vollendete nach einer Einzelaktion. Die Krähen machten weiter Druck, und nach zwei weiteren Minuten war es Nils Thalhäuser, der auf Zuspiel durch Captain Stephan Müller zum 2:0 traf.
Die Twisters zeigten sich allerdings nicht geschockt und verkürzten in der 5 Min. auf 2:1. Quasi im Gegenzug erhöhten die Crows innerhalb einer Minute durch Tore von Nationalspieler Jan Nissen, sowie Florian Amstutz, auf 4:1! Wieder kontern die Friedberger mit einem weiteren Treffer in der 7. Minute. Doch der alte Abstand wird vier Minuten später wieder hergestellt durch Stürmer und Neuzugang Sebastian Ebert, der sein erstes Tor für die Krähen erzielte. Trotzdem was das Spiel der Crows weiterhin durch Unruhe und Nervosität geprägt. Friedberg verstand es, diese Aussetzer eiskalt zu bestrafen: Sie verkürzten mit einem Doppelschlag auf 5:4.

Auch im 2. Viertel sollte sich der Torreigen fortsetzen. Die Krähen erwischten dabei den besseren Start und kontrollierten nun besser Puck und Gegner, was entsprechend belohnt wurde: So erzielten sie zwischen der 17 und 20 Minute 3 Tore durch Adrian Lubkowitz, Nils Thalhäuser, sowie Florian Amstutz (nach herrlichem Zuspiel durch Jan Nissen) und bauten ihre Führung aus bis auf 8:4. Doch auch dieser vermeidlich sichere Vorsprung brachte nicht die erhoffte Sicherheit. Friedberg war in jedem Moment der Partie hellwach und wusste die Schwächen der Crows sofort zu ihrem Gunsten zu nutzen. So arbeiteten sie sich durch einen weiteren Doppelschlag innerhalb der 21 Minute auf 8:6 heran. Florian Amstutz war es wiederum, der unmittelbar vor der Halbzeitpause auf 9:6 erhöhte. Doch eine weitere Unachtsamkeit der Krähen liess noch in der selben Minute den erneuten Anschlusstreffer der Twisters zu. Nach der Pause waren beide Seiten darum bemüht, dem Torreigen durch verstärkte Abwehrarbeit Einhalt zu bieten. Einzig den Krähen gelang es, den Puck in die Maschen ihres Gegners zu befördern. Jan Nissen war es erneut, der nach Zuspiel durch Helmut Schulz auf 10:7 erhöhte.

Im letzten Viertel warf Friedberg dann alles nach vorne und versuchte mit aller Macht, dieses Spiel noch zu ihrem Vorteil zu wenden. Egelsbach fand die entsprechende Antwort durch zählbares: Florian Amstutz krönte seine hervorragende Leistung in der 48 Minute mit seinem 5 Treffer! Die Antwort der Twister folgte jedoch wiederum prombt und kompromisslos: Innerhalb einer Minute kämpften sie sich erneut bis auf 2 Tore heran! Friedberg machte nun mächtig Druck. Doch just in dieser Phase war es erneut Sebastian Ebert, der in der 50 Minute mit einem herrlichen Handgelenksschuss ins obere Dreieck einnetzte. Wer glaubte, die Moral der Twister sei nun endgültig gebrochen, sah sich erneut getäuscht! Wiederum verkürzte Friedberg in der 54 Minute auf 12:10. Doch die Krähen liessen sich nun nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und spielten den Vorsprung letztendlich verdient über die Zeit.

Insgesamt ein faires Spiel auf gutem Niveau. Den Zuschauern bot sich bis zum Schluss ein packendes Duell zweier kampfstarker Teams. Auch im dritten Saisonspiel zeigten die Krähen nur phasenweise kontrolliertes und kombinationssicheres Hockey, bzw. ist ein leichter Formanstieg zu vermerken. Das nächste Spiel der Crows findet am kommenden Samstag statt. Die Krähen empfangen Zuhause die Grizzlys aus Bad-Nauheim (Beginn: 17:00 Uhr).

Kader gegen Friedberg:

Tor 
Julian Hessel
Fabian Jones

Abwehr
Sven Becker (1 A)
Falk Croneis
Helmut Schulz (4 A)
Jan Nissen (2 T, 2 A)

Sturm
Florian Amstutz (5 T, 1 A)
Adrian Lubkowitz (1 T, 1 A)
Nils Thalhäuser (2 T)
Stephan Müller (1 A)
Sebastian Ebert (2 T)
Henny van der Linden

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